News der Welt
  Deutschland News
 

Demonstrationen

Gewalt und Randale beim G-20-Gipfel in Pittsburgh

Zum Auftakt des Weltfinanzgipfels in Pittsburgh ist es zu Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Sicherheitskräfte feuerten Gummigeschosse ab und setzten Tränengas sowie Pfefferspray gegen Randalierer ein. Mindestens 19 Menschen wurden festgenommen.
 

Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei zu Beginn des G-20-Gipfels in Pittsburgh sind mindestens 19 Menschen festgenommen worden. Die Sicherheitskräfte gingen mit Pfefferspray und Rauchmunition gegen rund 1000 Gipfelgegner vor, die Straßenblockaden errichteten, Mülleimer auf die Beamten zurollten und Steine warfen. Wegen des schnellen Einschreitens der Polizei gingen nur etwa zehn Fensterfronten zu Bruch, wie Bürgermeister Luke Ravenstahl erklärte.

Nach Angaben der Zeitung wurden auch unbeteiligte Schaulustige durch das Pfefferspray in ihre Häuser zurückgetrieben. „Sie haben ganze Straßenblocks unter Gas gesetzt“, sagte ein Demonstrant, der von anderen Teilnehmern der Proteste gegen die Reizungen des Gases behandelt wurde. „Ich bin wirklich überrascht“, sagte er. Die Innenstadt von Pittsburgh ist für die zweitägige Zusammenkunft der 20 wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt weiträumig abgesperrt. Weil die Polizei der Stadt üblicherweise nur über 900 Mann verfügt, wurden tausende weitere Beamte in die Stahl-Stadt im Bundesstaat Pennsylvania abgeordnet.

 
  Heute waren schon 1 Besucher (3 Hits) hier!